Unsere Pädagogik

 

Bewegungsfreiheit

Bei kidsCare lassen wir den Kindern die Freiheit, sich so zu platzieren und zu bewegen, wie sie es möchten.
Wir wissen, dass Kleinkinder durch ihre Bewegungen von selbst lernen. Sie benötigen dabei keine Hilfe oder Anweisung von außen. Jedes Baby lernt in kleinen Schritten und in seinem eigenen Tempo. Mit jedem kleinen Fortschritt wächst es ein Stück weiter. Auf diese Weise wird es im Laufe der Zeit immer sicherer und selbstbewusster.

In einer geschützten Umgebung reich an vielfältigem Material kann sich das Kind geschickt und vorsichtig bewegen. Es verfolgt im Rahmen seiner Möglichkeiten bereits seine eigenen Ideen und Ziele. Die Bewegungen und Körperhaltungen nützen der Handhabung von Gegenständen, die wiederum dem Wissen und der harmonischen Persönlichkeitsentwicklung zugute kommen. Der Körper bewegt sich, die Hände sind beschäftigt, das Kind ist konzentriert und mit allen Sinnen bei der Sache.

Eine Qualitäts-Beziehung zu Erwachsenen

Kinder können sich ihrer selbständigen Aktivität nur dann voll widmen, wenn sie gesund sind und sich der Sorge und der Aufmerksamkeit der Erwachsenen um sie herum sicher sein können.

Die erwachsenen Betreuer bei kidsCare gehen auf die Beziehung ein und verstehen sich als Ergänzung zur Familie. Die Bezugserzieherin widmet ihrem Schützling eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Sie beobachtet seine Entwicklung, interpretiert seine Wünsche, sieht seine Fortschritte voraus und richtet seine Umgebung ganz nach seinen Bedürfnissen ein.

Die Mahlzeiten, die Körperpflege sind Austausch- und Dialogmomente mit der Bezugsperson, die für das positive Selbstbild des Kindes ganz entscheidend sind.

Die erwachsenen Betreuer bei kidsCare gehen auf die Beziehung ein und verstehen sich als Ergänzung zur Familie.

Die Eingewöhnungsphase ... für die Eltern und das Kleinkind

Die Eingewöhnungsphase der Eltern und des Kleinkindes beträgt im Idealfall 1 bis 2 Wochen. Ein Elternteil begleitet das Kind in der Krippe und bleibt bei ihm, um ein Vertrauensverhältnis zur Bezugserzieherin herzustellen.

Bei kidsCare bauen wir auf das Anpassungsvermögen des Kindes, aber wir übertreiben es nicht:
« Liebe Eltern, lassen Sie bitte Ihr Kind nicht zu früh allein in der Krippe, ohne Sicherheitsnetz. Planen Sie genügend Zeit für die Eingewöhnungsphase in Ihrem Terminkalender ein. ».

Und zögern Sie nicht zu fragen, wie Ihr Kind seinen Tag verbracht hat. Es hat spannende Momente erlebt, die Ihnen die Erzieherin gerne erzählt. Wir schreiben diesbezüglich kleine Notizen für Sie auf.

 

Die Aktivitäten

Selbständige Aktivitäten, Objekthandhabungen, Sortieren, Sammeln, Bauspielzeuge, rollende Gegenstände, Montagespiele, Schieb- und Ziehspielzeuge, Klangspielzeuge, ... oft sind es gerade die einfachen Gegenstände, die das Entdecken und Experimentieren am besten fördern.

Imitationsspiele, Ausflüge im hauseigenen Minibus oder mit dem Stadtbus, Zeichnen, Malen, Psychomotorik, Geschichten, Lieder, Musik, sensorische Aktivitäten, einzeln oder in der Gruppe, jedoch immer mit genügend Freiraum zur individuellen Entfaltung...

Kinder möchten groß werden. Das ist für sie ein grundlegendes Bedürfnis. Sie möchten Dinge „alleine machen“ und „wie die Großen“. Sie bringen viel Geduld und Durchhaltevermögen mit, um an Ihr Ziel zu gelangen. Alltagsbezogene Aktivitäten entwickeln diese Fähigkeiten, sie fördern eine gewisse Bewegungspräzision, mehr Selbständigkeit und bringen das Kind dazu, sich in das soziale Leben zu integrieren.

Die sensorischen Aktivitäten bereiten die Kinder indirekt auf das Schreiben, Lesen und Rechnen vor. Sie öffnen unmittelbar das Tor zur Außenwelt.

Das Leben draußen an der frischen Luft, das ist das Größte! Kinder müssen viel Zeit im Freien verbringen. Dort entdecken sie die Natur und stärken ihre Abwehrkräfte. Kinder, die sich häufig im Freien aufhalten, sind seltener krank.

Soziale Integration

Wenn Kinder aufwachsen – in der Kinderkrippe oder in der Familie – werden sie nach und nach an die Regeln des guten Zusammenlebens in unserer Gesellschaft herangeführt. Diese Regeln ermöglichen den Kindern, sich innerhalb des gegebenen Rahmens frei und selbstständig zu entfalten. Dieser Rahmen stellt einen weiteren Bezugspunkt dar, wie auch schon die Raum- und Zeitordnung. In unseren Kinderkrippen und Kindergärten werden die Regeln in Teamarbeit erstellt: Sie sind klar, kindergerecht formuliert, ergeben für die Kinder einen Sinn und sind beständig in der Zeit.
« Wir erlauben einem Kind nie etwas, das wir ihm später verbieten werden ».

Bei den Mahlzeiten sollen die Kinder Freude haben und gleichzeitig soziale Fähigkeiten erlernen. Die Kinder essen von allem, nach ihrem Geschmack und ihrem Appetit. Hier wird niemand zum Essen gezwungen: 
« Nie einen Löffel mehr als das Vergnügen, nie einen Löffel weniger als der Appetit » (Emmy Pikler).

Geschirr ist zerbrechlich! Ein guter Grund um vorsichtig zu sein und richtig damit umzugehen. Man lernt Verantwortung zu übernehmen und die Konsequenzen zu erkennen. Tisch decken, sein Besteck benutzen, Wasser einschenken, sich selbst bedienen, seinen Appetit richtig einschätzen, Mengen dosieren, Tisch abdecken ... Für 3-Jährige nicht ganz einfach, aber eine spannende und nutzvolle Angelegenheit!

Nach dem Essen, Mund und Hände abwaschen, Zähne putzen, Pipi und dann hopp…ab ins Bett für einen kleinen erholsamen Mittagsschlaf.

Die Kinder fangen nach und nach an, sich selbst an- und auszukleiden. Wir geben ihnen die Zeit, die sie brauchen, um es alleine zu schaffen, ... doch wir helfen gerne, wenn sie danach fragen.

Lernen zu verhandeln, den eigenen Standpunkt zu vertreten, andere zu respektieren. Das ist, worauf es vor allem ankommt, beim Anpassungsprozess in der Kinderkrippe!.

«Wir erlauben einem Kind nie etwas, das wir ihm später verbieten werden».
 
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